Gesundheitspraxis - Geeler

 
Beschreibung der Therapien

Die Indikationen zur Massage sind sehr vielseitig. Ganz generell verfolgt man mit der Massage folgende Ziele:

  1. -Mobilisation der verschiedenen Gewebeschichten

  2. -Anregung der Durchblutung und der Lymphzirkulation – dadurch Verbesserung der Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen und auf der Gegenseite verbesserter Abtransport von Stoffwechselendprodukten

  3. -Regulation der Muskelspannung – erhöhte Spannung reduzieren bzw. verminderte Spannung aktivieren

  4. -Schmerzreduktion bzw. –beseitigung – durch Stimulation verschiedener Rezeptoren (Haut, Muskulatur, Gelenke) und der Freisetzung körpereigener „Schmerzmittel“

  5. -Beeinflussung von inneren Organen über Reize auf Haut, Muskeln, Sehnen, bzw. umgekehrt – über Reflexbogen

  6. -Stabilisierender Einfluss auf das Immunsystem

  7. -Verminderung von Angstgefühlen und Verbesserung depressiver Stimmungslage


Eine sorgfältige Befunderhebung ist die Basis für eine erfolgreiche Therapie. Es gilt deshalb, zuerst die spezifischen Probleme zu identifizieren.  Dies erfolgt in folgenden Schritten:

  1. -Anamnese: Aufnahme der persönlichen Daten / Überblick verschaffen über die aktuellen Beschwerden / Fragen klären betreffend Art der Berufstätigkeit, Medikamenteneinnahme, Allergien bzw. Unverträglichkeiten, eventueller erblicher Vorbelastungen

  2. -Inspektion: Hier wird unter anderem die Haltung im Stand von hinten, von vorne und von der Seite beurteilt, aber auch die Beschaffenheit der Haut

  3. -Palpation: Sie dient der Untersuchung und Beurteilung von tastbaren Geweben und Organen, so z.B. Auffälligkeiten der Haut, Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln, Knochen, inneren Organe

  4. -Funktionsprüfung: Aktive und passive Bewegungsprüfung der Gelenke in ihren verschiedenen Bewegungsrichtungen. Aktiv bedeutet, dass der Patient selbst die Bewegung ausführt, während bei der passiven Prüfung der Therapeut das Gelenk über die gesamte Bewegungsbahn bewegt.


Anhand dieser erhobenen Daten wird die künftige Behandlung geplant und durchgeführt unter laufender Kontrolle der Auswirkungen der Behandlung und daraus resultierenden Anpassungen.

Spannt’s im Nacken oder am Rücken,

kann der Masseur durch gezieltes Drücken

die Muskulatur wieder entspannen

und so oft lästige Schmerzen verbannen.

Massage allgemein
Klassische Massage

Die klassische Massage (auch Schwedische Massage) ist die häufigste Massageanwendung und Voraussetzung für viele andere Massagearten, wie z.B. medizinische Massage, Sport- aber auch Wellness-Massage.
Die klassische Massage wird meist als Ganzkörpermassage angewendet – d.h. es werden mehr oder weniger alle Körperregionen massiert, in der Regel Füsse, Beine, Rücken, Schultern, Nacken, Arme und Hände. Eine Ausweitung der Massage auf Brust, Bauch und Gesicht ist möglich.

Zu den Anwendungsgebieten der klassischen Massage zählen unter anderem:

  1. -Vorbeugung und Behandlung von Muskelverhärtungen

  2. -Spannungskopfschmerzen

  3. -Stoffwechselablagerungen sowie Verdauungs- und Durchblutungsstörungen

  4. -Stressabbau und Depressionen

  5. -Entspannung des Bindegewebes und der Haut

  6. -Rheumatische Beschwerden und Arthrosen

  7. -Schmerzlinderung

Medizinische Massage

Die medizinische Massage kommt zum Einsatz bei stärkeren Beschwerden und Einschränkungen sowie nach Operationen. Dabei wird die klassische Massage durch verschiedene Techniken ergänzt zur Dehnung von Muskeln und zur Mobilisierung von Gelenken sowie zur gezielten und vertieften Behandlung von schmerzhaften und Probleme auslösenden Muskelverhärtungen (Myogelosen, Triggerpunkte, Hartspann). Zu diesen Techniken zählen z.B. Querfriktionen, Funktionsmassage, PIR (postisometrische Relaxation), TPT (Triggerpunkttherapie), Wirbelsäulenmobilisation, Therapie nach Dr. Terrier (mobilisierende Weichteiltechniken für die peripheren Gelenke und die Wirbelsäule), MRF (Myofascial Release), u.a.m.  Des Weiteren erfolgt eine Beratung des Patienten, was er selbst dazu beitragen kann, seine Situation zu verbessern.

Sportmassage

Grundsätzlich wird bei der Sportmassage unterschieden zwischen Trainings-, Vorbereitungs-, Zwischen- und Erholungsmassage.
In unserer Praxis kommt die Sportmassage vor allem bei der Erholung zur Anwendung, z.B. nach intensiven Trainingseinheiten oder Wettkämpfen. Das Ziel ist, die Ausscheidung von  Stoffwechselschlacken  zu fördern, damit sich diese nicht im Muskelgewebe festsetzen. Deshalb sind Rückfluss fördernde und tiefenwirksame Massagetechniken ein wesentlicher Bestandteil dieser Massage. Damit kann die Regenerationsphase verkürzt und die volle Leistungsfähigkeit schneller wieder hergestellt werden.

Massage für Schwangere

In den ersten vier und im letzten Schwangerschaftsmonat sollte auf eine Massage verzichtet werden – da über Reflexbögen ungünstige Reize ausgelöst werden können. In den übrigen Monaten fragen Sie vor einer Massage zur Sicherheit den Arzt, ob nichts dagegen spricht, z.B. Risikoschwangerschaft .

Mit fortschreitender Schwangerschaft kommt es unter anderem zu Veränderungen im Beckenbereich sowie der Statik der Wirbelsäule. Dies kann  zu Rückenbeschwerden und zu muskulären Verspannungen führen, welche wir mit leichter klassischer Massage zu lösen versuchen. Auf eine Massage im Lendenwirbelbereich wird jedoch verzichtet.

Des Weiteren kann es im Laufe der Schwangerschaft zu Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe kommen. Hier kann die Anwendung der manuellen Lymphdrainage Erleichterung bringen.

Lagerungen:
- Bauchlage !! - dank einer Spezialauflage ist die Bauchlage sehr lange möglich, was als

   sehr angenehm empfunden wird
- Rückenlage - wobei in der fortgeschrittenen Schwangerschaft die rechte Körperseite

   leicht unterlegt wird, um die Vena cava zu entlasten
- im Sitzen – mit abgestütztem Oberkörper

Bindegewebsmassage (BGM)

Definition: Die Bindegewebsmassage ist eine reflektorisch wirkende Massage der Hautdecke mit Wechselwirkungen auf die inneren Organe und den Bewegungsapparat.

Das Bindegewebe ist einerseits Füll- und Stützgewebe, hat aber andererseits auch wesentliche Stoffwechselfunktionen und bedeutende Aufgaben bei der Abwehr von entzündlichen und immunologischen Prozessen. Des Weiteren hat das Bindegewebe wichtige Funktionen bei der Heilung von Verletzungen, Wunden, usw. und reagiert auf diverse hormonelle Einflüsse, auf Gifte und schädliche Substanzen verschiedenster Art.

Bei der BGM werden auf der Haut mit speziellen Strichfüh-rungen Reize gesetzt. Dadurch wird einerseits eine lokale Wirkung erzielt, z.B. Mehrdurchblutung des Gewebes. Andererseits werden die Reize an das Rückenmark und das Gehirn weitergeleitet, von wo als Reaktion Veränderungen in inneren Organen, der Muskulatur, der Nerven und Gefässe eingeleitet werden. Die BGM wirkt somit Blutdruck und Herzfrequenz senkend, beruhigend und entspannend.

Das Anwendungsgebiet der BGM ist sehr weitläufig, deshalb hier nur einige Beispiele:

  1. Erkrankungen des Bewegungsapparates: WS-Syndrome, Arthrosen, rheumatische Erkrankungen, nach Traumen

  2. Erkrankungen der inneren Organe: Atemwegserkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane und im urogenitalen Bereich

  3. Gefäßerkrankungen: Funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Migräne

  4. Neurologische Störungen: Paresen, Spastiken, Neuralgien

  5. Streß

BGM ist in der Regel eine Ganzkörpertherapie, die geordneten Aufbauschemata folgt. Bei guter Verträglichkeit kann sie in eine klassische Massage eingebunden oder im Anschluss durch eine Wärmeanwendung ergänzt werden.

Praxis +

Therapieangebot

GCG, 2012

Fussreflexzonenmassage
Manuelle Lymphdrainage (kein Bandagieren)
Physikalische Gefässtherapie Bemer
Klassische Homöopathie
Beratung Dr. Schüssler Mineralstoffe
Beratung Spenglersan

Detailinformationen folgen in Kürze

Detailinformationen folgen in Kürze

Detailinformationen folgen in Kürze

Detailinformationen folgen in Kürze

Detailinformationen folgen in Kürze

Detailinformationen folgen in Kürze